VfR Bad Lobenstein - BSG Wismut Gera 1:9 (1:2)


Anders als im Vorjahr, als der VfR gegen den Oberligisten zum Saisonauftakt ein gutes 1 : 3 erreichte, verlief in diesem Jahr der Auftakt. Auf Einladung des FSV Remptendorf duellierten sich beide Mannschaften erneut, doch nach einer harten und intensiven ersten Trainingswoche ging den Koseltalern nach 30 Minuten der Sprit aus.

Der Oberligist, immerhin schon 4 Wochen auf Fahrt und mit dem 7. Spiel, bekam das Wollen des VfR vorallem in der Anfangsphase zu spüren. Denn David Linke prüfte schon nach 6 Minuten Sabri Valzov im Wismut-Tor, der sich ganz lang machen musste. Nach 10 Minuten nutzte Sebastian Mai einen Patzer des Schlußmannes, um für den VfR das 1 : 0 zu erzielen. . Auch die nächste gute Gelegenheit ging auf das Konto des Landesklassisten, als ein Freistoß von Martin Wirth knapp am Dreiangel vorbei segelte (14.). Doch so nach und nach kam der Favorit ins Laufen und der VfR in Bedrängnis. Dos Santons (20./33.) durfte zweimal ungestört nach Eckbällen einköpfen und den Zwischenstand bis zur Pause drehen.

Im zweiten Abschnitt sah man dann den VfR nicht mehr. Das es ein Agieren gegen die Wismut nicht mehr geben konnte, war klar. Aber auch ein Reagieren brachte die Mannschaft nicht mehr zu stande, zu groß schien der Kräfteverschleiß gewesen zu sein. Aber das ist in der Vorbereitung völlig normal. So bedienten sich die Geraer noch sieben Mal  bei der löcherigen VfR Abwehr. Trainer Heiko Becker analysierte vorallem den seit 18 Monaten und zwei Kreuzbandrissen erstmals wieder über die volle Zeit spielenden Marcus Richter und den im Aufbau befindlichen Julian Munzer. Für den wieder ins Training eingestiegenden Marco Narr kam dieses Spiel jedoch noch zu früh. Sehr zufrieden zeigte er sich über den Einstand von Daniel Dittmar und Hannes Heymer, die ihre Abwehraufgaben als ehemalige A-Junoren nun im Männerbereich verrichten. Unglücklich verlief dagegen der Saisonstart für Keeper Richie Steinbach, der sich in Hälfte eins eine Hüftprellung zuzog, sich aber tapfer bis zum Schluß durch kämpfte. Der neue zweite Mann hinter Steinbach, Lukas Albert, musste für die 2. Mannschaft an diesem Nachmittag den Kasten hüten.


Rassige Zweikämpfe bekamen in Remptendorf die Zuschauer vom VfR Kapitän Janek Köcher (links) und Geras Carsten Weis
zu sehen. Zu was der VfR spielerisch fähig ist, zeigte die Mannschaft vorallem in der ersten halben Stunde.


Text/Foto:

Bernd Schneider
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